über Berge und Menschen
Immer mobil mit dem Tret- und Sitzroller von Zehendmaier!
Not macht
erfinderisch. Da spricht Franz Zehendmaier von Radsport Zehendmaier in
Rottach-Egern aus eigener Erfahrung. Nach einer Fuß-Operation konnte sich seine
Ehefrau über Monate hinweg nur mit Krücken fortbewegen. Das ließ dem
erfinderischen Kfz- und Zweiradmechaniker keine Ruhe und brachte ihn auf die
Idee, seinen bereits vor Jahren erfundenen Tretroller mit einer verstellbaren
Sitzgelegenheit auszurüsten. Die ideale Möglichkeit für seine Frau, denn nun
konnte sie bequem ihren nicht belastbaren Fuß auf dem Trittbrett ruhigstellen
und sich mit dem anderen Fuß sicher und ohne Angst fortbewegen.
Menschen, die durch Krankheit oder Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben es nicht leicht, ein geeignetes Fortbewegungsmittel zu finden. Mit dem Tret- und Sitzroller ist jedoch eine innovative Erfindung entstanden, die nicht nur im Reha-Bereich, sondern auch in Sport und Freizeit ihre Anwendung findet!
Die einzigartige Konstruktion des Rahmens ermöglicht eine absolut individuelle Anpassung an den Fahrer. Ob höhenverstellbarer Lenker und Sattel oder die horizontale Verstellung der Sitzgelegenheit – der Sitzroller von Zehendmaier bietet zahlreiche Möglichkeiten, um die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielseitigkeit des Rollers. Er lässt sich beliebig konfigurieren und somit je nach Bedarf anpassen. Gepäckträger, Satteltaschen, Lichter sind nur einige der zusätzlichen Ausstattungsteile, die in jedem Fahrradfachgeschäft erhältlich und einbaufähig sind.
Auf verschiedenen Fachmessen in Nürnberg und Karlsruhe wurde der Roller präsentiert und ist gleich auf beträchtliches Interesse gestoßen. Insbesondere im Reha-Bereich wurde die Notwendigkeit des neuen Fortbewegungsmittels erkannt und sehr geschätzt. Dies macht sich durch die große Resonanz bemerkbar, die durch eine Testphase des Sitz- und Tretrollers in anerkannten Reha-Kliniken des Landes hervorgerufen wurde.
Hiermit bestätigen wir, dass wir die Tretroller der Firma Zehendmaier mit Patienten und Therapeuten des Medical Park St. Hubertus Bad Wiessee getestet haben und als Sportgerät nach der Rehabilitation empfehlen können.
Die Tretroller können sowohl als Fortbewegungsmittel als auch zur Verbesserung der Koordination, Kraft und Ausdauer eingesetzt werden. Die verschiedenen Tretrollermodelle bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie sind im Alltag für Senioren sehr gut als Alternative zum Fahrrad geeignet, z. B. um zum Einkaufen zu fahren, oder sich auf dem Tretroller sitzend fortzubewegen. Bei längeren Strecken besteht die Möglichkeit sich auf dem Sitz auszuruhen.
Inwieweit die Tretroller im Akuthaus in der Therapie als Fortbewegungsmittel bzw. in der Therapie selbst verwendet werden können, werden weitere Untersuchungen in nächster Zeit ergeben. Hierbei kommt sowohl die stationäre als auch die ambulante Therapie in Frage.
Christian Kreußler, Sportlehrer Medical Park St. Hubertus
Bad Wiessee, den
08. Mai 2007
Ich habe 200 Kilo abgenommen !
Vorher wog der Ingolstädter unglaubliche 389 Kilo – so hat er sein Leben verändert
Es klingt unglaublich, was dieser Mann geschafft hat. Psychische Probleme und ungesunde Ernährung haben dazu geführt, dass Ralf Kopischke aus Ingolstadt 389 Kilogramm wog. Doch er hat so lange gekämpft, bis er 200 Kilo wieder abnahm. “Es war und ist ein steiniger Weg”, sagt er. 99 Kilo – das ist jetzt sein Ziel. Er wil die Leute aufklären über sein Problem – und allen zeigen, dass er ein Mensch ist, der sympathisch ist. Ein Pfundskerl eben !
Mit 12 Jahren ist Ralf Kopischke das, was die Bayern ein Grischperl nennen. Wenige Jahre später ist es damit vorbei: Mit 18 wiegt er bereits an die 120 Kilo. 1989 der Spitzenwert: 389 Kilo. “Ich stand vor der Entscheidung: Entweder ich kann mir gleich meine Grube ausheben oder ich entscheide mich fürs Überleben.” Der heute 44-jährige entscheidet sich fürs Überleben. Und er reduziert sein Gewicht auf 194,5 Kilo. Wie hat er das geschafft ?
Den ersten Schritt macht er 1999. “Damals war mein Gewicht lebensbedrohlich.” In der Klinik Dr. Schlemmer in Bad Wiessee, einem Zentrum für psychosomatische Medizin, reisst ihn Chefarzt Franz Lettner aus seiner Lethargie. “Ich dachte immer: Ich und Psycho ? Ich habe doch keinen an der Waffel.” Doch Kopischke wird in der Behandlung klar: Immer hat er Stress und Sorgen mit Essen kompensiert. Er stellt seine Ernährung um – ja sein Leben.
“Mein Motto war nicht FdH, Friss die Hälfte, sondern FdR, Friss das Richtige”, meint er. Denn: Eine Diät oder Punkte zählen, das hältst du mal 14 Tage durch, aber nicht jahrelang. Schritt für Schritt kommt Kopischke, alleinerziehender Vater einer Tochter (15) voran.
2002 hat Kopischke soviel abgenommen, dass er sich erstmals einer Operation unterzieht: “Die Haut hing mir ja bis zu den Kniekehlen runter.” In Düsseldorf wird die Haut reduziert. Und nun helfen ihm Ärzte und Physiotherapeuten im Medical Park St. Hubertus in Bad Wiessee: Dr. Dirk Hamann, Matthias Koller und Nicola Schwarz. Sie behandeln die Begleiterscheinungen seines enormen Gewichts: Herz und Knochen haben stark gelitten.
Durch den Rosiroller von Zehendmaier www.leihroller.de kann er sich wieder ohne große Belastung der Knochen, mühelos fortbewegen. Eine Therapie, die auch noch einen sehr hohen Spaßfaktor mitbringt.
Ralf Kopischke kämpft weiter. Nun will er Aufklärungsarbeit leisten und Hoffnung geben. Denn: “Fettleibigkeit ist eine Krankheit. Doch das sehen die Menschen nicht.” Im Sat 1-Frühstücksfernsehen zeigt er sich ab 3. September, außerdem will er ein Buch schreiben. Viel über ihn zu sehen gibt es auch auf seiner Internet-Seite: www.pfundskerl.eu.
So therapiert sich Ralf Kopischke selbst – bis er Ende 2008 nur noch 99 Kilo hat ! Vielleicht findet sich auch ein Sponsor, der ihn unterstützt ? Denn er sagt: “Hinter dem bisserl mehra Gwicht steckt ein ganz sympathischer Kerl.”
Auszug aus dem Münchner Merkur.